Der Tasmanische Teufel

Treffen Sie den Teufel

Der Tasmanische Teufel ist ein relativ kleines, hundeähnliches, Beuteltier, mit einem großen breiten Kopf und kurzem dicken Schwanz. Er hat kurzes dichtes Fell, oft mit weißen Flecken in der Halsgegend, den Schultern und am Oberkörper. Seine Kiefer sind ausgesprochen kräftig und geben dem Teufel, in Verbindung mit seinen roten Ohren, ein oft furchterregendes Aussehen.

Der Tasmanische Teufel ist normalerweise ein Nachttier, kann manchmal aber auch am Tage beobachtet werden. Oft hört man sein unmissverständliches Grollen und Geschrei wenn er sich mit seinen Artgenossen über einen Kadaver streitet. Während des Tages findet der Tasmanische Teufel in kleinen Höhlen, hohlen Baumstämmen oder dickem Gebüsch, Unterkunft. Sein außerordentlich ausgeprägter Geruchssinn hilft ihm, auch aus weiter Entfernung, Beute zu riechen und er läuft in der Nacht oft für viele Kilometer um diese zu finden.

Als Aasfresser ist er nicht sehr wählerisch und frißt alles was ihm vor die Nase kommt, insbesondere Possums und kleine Kangaroos. Sein kräftiger Kiefer erlaubt ihm ein Tier komplett, mit Knochen, Haut und Haaren zu verzehren.

Der Tasmanische Teufel paart sich im März und etwa drei Wochen später werden bis zu vier kleine Teufel geboren. Diese bleiben für 15 Wochen im Beutel der Mutter und werden nach 40 Wochen eigenständig.

Vor vielen hunderten von Jahren existierte der kleine Teufel auch auf dem australischen Festland, wo er heute ausgestorben ist. In Tasmanien kommt er noch vor, ist jedoch durch einen heimtückischen Gesichtstumor vom Aussterben bedroht.

Sie können den Tasmanischen Teufel bei unseren speziell auf Wildtierbeobachtung ausgelegten Touren in freier Wildbahn erleben, aber auch in diversen Auffangstationen aus nächster Nähe sehen.

Unser Inselstaat bietet die Möglichkeit für viele  spektakuläre Tierbeobachtungen. Hier gibt es Wombats, Schnabeltiere, Kängurus, kleine Beuteltiere, Adler, Robben, Delfine und zahlreiche Vogelarten.

 

Premier Travel Tasmania spendet für die Tasmanische Teufel-Forschung

Der besorgnisserregende Zustand des Tasmanischen Teufels, dessen Spezies von einem Gesichtstumor befallen ist, hat Premier Travel Tasmania dazu bewogen, die Forschung zu unterstützen, um die Heilung dieser Krankheit irgendwann zu ermöglichen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.
Für jede Buchung spenden wir AUD$5 an ‘Go Wild’, ein Projekt des Bonorong Wildlife Parks. Das engagierte Team von Bonorong widmet sich, neben vielen anderen Tierschutzaktivitäten, der Rettung  bedrohter Tierarten.
Wir sind stolz darauf, dass auch einige Reiseveranstalter aus Deutschland und der Schweiz unser Projekt unterstützen.

 

Hier sind einige Informationen über die Krankheit und den aktuellen Status:

“Devil Facial Tumour Disease (DFTD)”[Teufel Gesichtstumor-Krankheit] ist die Bezeichnung für eine tödliche Krankheit bei Tasmanischen Teufeln , welche durch den offensichtlichen Gesichtstumor gekennzeichnet ist. Die Tumore oder der Krebs werden zuerst im und um das Maul herum in Form von kleinen Wunden oder Beulen sichtbar. Diese entwickeln sich zu größeren Tumoren um Gesicht und Hals und manchmal sogar auf anderen Körperteilen. Erwachsene Tiere scheinen am ehesten von dieser Krankheit befallen zu werden und haben Krebs am ganzen Körper.

DFTD scheint eine neue Krankheit zu sein, die nur die Tasmanischen Teufel befällt. Unter den 2000+ Teufeln, die von 6 Biologen zwischen 1964 und 1995 gefunden wurden, befanden sich keine kranken Tiere.

1996 wurden in Tasmaniens Nordosten Fotos aufgenommen, die wohl die ersten Fälle darstellen. Im November 2007, wurde DFDT an mehr als 60 verschiedenen Orten bestätigt, die 59% des Staates abdecken.

DFDT ist ein ansteckender Tumor, der höchstwahrscheinlich durch Bisse von Tier zu Tier weitergegeben wird. Die Fremdzellen des Tumors werden aufgrund von zu wenigen unterschiedlichen Genen unter Teufeln vom Immunsystem nicht abgewehrt.

Wenn der Krebs sichtbar ist, sterben die Tiere normalerweise innerhalb einiger Monate. Tasmanische Teufel scheinen am häufigsten im Alter von 2-3 Jahren zu erkranken, wobei sich auch schon einige einjährige Jungtiere infiziert haben. Dies hat eine sehr junge Altersstruktur zur Folge, in der das Weibchen nur noch einmal Nachwuchs hat (normalerweise dreimal).

Bevölkerungen, bei denen die Krankheitsentwicklung seit einigen Jahren verfolgt wird, sind zahlenmäßig um bis zu 90% verkleinert worden. Ein Ende des Rückganges oder eine Minderung der Verbreitung konnte bis jetzt vermerkt nicht werden.

Für die neuesten Forschungsergebnisse und eine komplette Liste der wichtigen wissenschaftlichen Berichte besuchen Sie www.tassiedevil.com.au.